Im Februar 2009 kommt er nun endlich in die Kinos:
Der langerwartete neue
Freitag, der 13te-Film. Was mir etwas Sorgen macht ist, dass es sich bei diesem Streifen um ein Remake handeln soll und
wohl den zweiten und dritten Teil der Reihe behandelt.
Andere Quellen besagen, dass der Film sogar eine Zusammenfassung der ersten 4 Filme werden soll und wieder andere berichten, dass es ein Prequel wird.
Nun, der Trailer verrät nicht allzu viel, so können wir nur mutmaßen... und hoffen - hoffen, dass der Film nicht so grottig rebootet wird wie das
Texas
Kettensägenmassaker.
Diese auf schmutzig getrimmten Hochglanzhorrorfilmremakes (
boah, langes Wort) sind mir ein Graus !
Wer erinnert sich da nicht an die Neuauflagen von Filmen wie
The Hills have Eyes oder
Halloween ?
Die waren doch nun wirklich mehr als überflüssig !
Ich meine, sie waren nicht so Kacke wie z.B.
Psycho, aber doch gehören sie für mich auch nicht zur Reihe und stellen in meinen Augen
eigenständige Filme dar.
Ich hoffe nur, dass
Star Trek 11 nicht auch so ein Versuch werden wird, alles neu zu erzählen und vorhandene Storylines einfach zu
ignorieren.
Aber zurück zu
Freitag, der 13te:
Ich hatte mir auch mal meine Gedanken gemacht, wie man ein Prequel erzählen könnte, ohne vorhandene Geschichtsfragmente zu umgehen oder gar zu verleugnen.
Es ist möglich !
Man kann aus einem solchen Projekt, mit vielen neu hinzugefügten Informationen, die die Geschichte nicht verändern, eine neue, interessante Perspektive schaffen, die dem Zuschauer mehr Einblick in
die Geschehnisse gibt.
Mein Beispiel:
Jason ist geistig zurückgeblieben und wird von seiner Mutter alleine aufgezogen, da sie sich mit Gott und der Welt im Krieg befindet. Sie will nicht wahrhaben, dass
Jason behindert ist und hält ihn zum Schutz vor Spott und Hähme der anderen Kinder von ihnen fern. Sie unterrichtet ihn selbst und versucht ihm ein möglichst normales
Leben zu ermöglichen.
Im Juni 1957 nimmt sie zu Beginn der Feriensaison einen Job als Köchin im
Camp Christal Lake an, da sie und ihr Sohn dort auch wohnen und mehr Zeit miteinander verbringen
können.
Aber sie kann ihn nicht von den anderen Kindern fern halten, was zu fiesen Anfeindungen gegen den jungen führt und so darf
Jason nur abends in ihrem Beisein raus.
Tagsüber bringt die Campbetreuerin
Judy Hastings dem Jungen das Essen aus der Küche, da seine Mutter dort ja alle Hände voll zu tun hat. Sie mag den Jungen und Jason
verliebt sich in die junge Frau.
Heimlich schleicht er ihr nach und eines Nachts sieht sie durch die Fenster ihrer Hütte, wie sie mit
Dave, einem anderen Campbetreuer schläft.
Jason ist entsetzt und verstört.
Er läuft weg, in den Wald und im Dunkel der Nacht, kommt er immer näher an den See heran. Hinter einem hohen Gebüsch ist der Waldboden plötzlich zu Ende und
Jason stürzt
in den See und ertrinkt.
Die Leiche wird nicht gefunden.
Nur einer seiner Schuhe.
Sein Vater, der längst nicht mehr mit der Mutter zusammenlebt, sondern mit einer anderen Frau (
vor dieser war er noch mit einer anderen Frau kurz zusammen, mit der er eine Tochter hat - siehe
Freitag, der 13te Teil 9), hat
Jason mit Hilfe des
Necronomicon Ex
Mortis, welches er auf einer seiner Expeditionen gefunden hatte, stark gemacht.
Auch er liebte seinen Sohn über alles, konnte aber nicht mehr mit der Mutter zusammenleben, welche immer verbitterter wurde, weil die Außenwelt ihren deformierten Sohn ablehnte.
Elias Voorhees schenkte
Jason mit Hilfe des
Necronomicons Kraft, um ihn gegen die Welt, die ihn ablehnte stark zu
machen.
Aber ohne es zu wollen, schenkte er ihm damit unsterblichkeit.
(
Dies geschah bei der Beschwörung der Dämonen des Waldes, bei dem Elias Beschwörungsformeln aus dem Necronomicon vorlas und ein Tonband
mitlaufen ließ. Die Dämonen kamen, und erst seine Frau und dann ihn holten - siehe Tanz der Teufel Teil 1)
Es gab, laut
Armee der Finsternis, 3
Necronomicons !
Ein weiteres befindet sich in einem kleinen Verschlag in
Elias Voorhees' Haus (
siehe Freitag, der 13te
Teil 9) - Es ist nicht bekannt, welches der anderen beiden Bücher dort liegt.
Die anderen beiden Bücher hatten ihre Zauberkraft verloren, als das erste Buch am Ende von
Tanz der Teufel Teil 1
verbrannte.
Jason, der große Angst vor seiner Mutter hatte (
ihre Strafen waren sehr hart), weil er nachts einfach unerlaubterweise aus dem Haus verschwunden war,
versteckte sich im Wald und lebte dort von dem, was er fand.
Er blieb immer in der Nähe des Camps, bei seiner geliebten Mutter.
Er wurde erwachsen und sah dann schließlich, wie in
Freitag, der 13te Teil 2 beschrieben, wie
Alice
seine Mutter tötete und wurde vollends wahnsinnig. Er war nach dieser Tat genauso voller Hass auf die Welt da draußen, wie es seine Mutter war und begann sich zu rächen.
So könnte man z.B. eine lückenfüllende Vorgeschichte erzählen, ohne bestehende Storygegebenheiten zu verändern.
Naja - war nur so ne Idee.
Lassen wir uns mal überraschen, was die Macher des neuen Remakes so alles auf die Beine Stellen...
...achja, schonmal ein kleiner Schocker für alle
Freddy Krüger Fans -
A Nightmare on Elmstreet soll in Kürze auch
ein Remake erfahren, ebenso wie
Tanz der Teufel und
Blutiger Valentinstag.
Herzlichst Euer
Vanger